„Ich schenk‘ dir eine Geschichte“

Leseförderung an der Sekundarschule Borchen trotzt der Corona-Pandemie

Viel wird in der Öffentlichkeit im Moment darüber diskutiert, welche Folgen die Corona-Pandemie für Kinder und Jugendliche haben wird. Schulschließungen über Wochen, Distanzunterricht, überforderte Eltern – die Erfahrungen der letzten Monate haben gezeigt, dass selbst der beste Distanzunterricht nicht die individuelle Förderung der Kinder und Jugendlichen durch die persönliche Ansprache von Lehrerinnen und Lehrern in der Schule ersetzen kann. Unsere Klasse 5b stemmt sich gegen diese Entwicklungen und nimmt aktiv an der deutschlandweiten Kampagne des deutschen Buchhandels zur Leseförderung von Kindern teil.

Seit 1996 gilt der 23. April als der Feiertag des Lesens, denn an diesem Tag hat die Bildungs- und Kulturorganisation der Vereinten Nationen, die UNESCO, erstmalig den „Welttag des Buches“ ausgerufen. Unter dem Motto „Ich schenk‘ dir eine Geschichte“ werden seither alljährlich für über eine Million Schülerinnen und Schüler durch die deutschen Buchhändler und die Stiftung Lesen Gutscheine für das sogenannte „Welttagsbuch“ zur Verfügung gestellt. Adressaten der Gutscheine sind bundesweit alle vierten und fünften Klassen, denen damit Freude am Lesen vermittelt werden soll. Verbunden ist die Lektüre des Welttagsbuches zusätzlich mit einem Schreib- und Kreativwettbewerb.

Malte aus der 5b

Der Titel des diesjährigen Welttagsbuches ist „Biber undercover“. Durch ein Experiment im Chemielabor ihrer Schule erwecken Selma und Tobi einen ausgestopften Biber wieder zum Leben. Da Felix, so der Name des Bibers, schreckliches Heimweh nach dem See hat, aus dem er ursprünglich kommt, beschließen die beiden Kinder ihn zurück nach Hause zu bringen.

Für unsere Schule nimmt sich die Klasse 5b im Deutschunterricht bei Frau Koterba der Abenteuer des Bibers Felix an. Die Klasse entwirft Texte für die Schreibaufgabe des Wettbewerbs, bei der es um die Fortsetzung des Romans geht. Bei einem erneuten Besuch bei Biber Felix erfahren die beiden Kinder Selma und Tobi, wie es dem Nager in seinem neuen Zuhause in der Biberburg ergangen ist. Parallel dazu wird fächerübergreifend im Kunstunterricht bei Frau Hollenbach-Schäfers die Kreativaufgabe des Wettbewerbes bearbeitet. Hier entstehen im Rahmen von Mal- und Bastelarbeiten verschiedene Darstellungen einer Biberburg.

Hier sind Kreativität und Phantasie gefragt, die gezielt durch die Teilnahme an diesem Wettbewerb gefördert werden sollen. Ein wichtiger und wesentlicher Baustein für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gerade in Zeiten dieser Pandemie. Hoffen wir also auf zahlreiche kreative Köpfe in der Klasse 5b, damit die Teilnahme an diesem Wettbewerb erfolgreich ist. Wir wünschen viel Glück dabei und drücken die Daumen!

Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b mit Lehrerin Lisa Koterba