Spaß beim Mäusezählen

Ranger können dennoch keine Belege für die Haselmaus im Schulwald Ritterholz feststellen

Seit nunmehr zwei Wintern in Folge wird der Bestand von Haselmäusen auf den Flächen des Schulwaldes Ritterholz der Schule an der Altenau überprüft. Aber auch in diesem Winter wurden die angebotenen Nisthilfen nicht angenommen.

Die zur Familie der Bilche gehörenden Haselmäuse zählen laut EU-Artenschutzrichtlinie zu den besonders streng geschützten Arten in Deutschland. Um sich einen Überblick über den Bestand im Kreis Paderborn zu verschaffen, führt der Landkreis seit dem Frühjahr 2018 eine Zählung der Bilche durch. Daran beteiligt sich auch das Projekt Abenteuer Natur mit den Altenau-Rangern der Sekundarschule.

Die Altenau-Ranger bringen ihre Einholmleiter in Stellung um einen Nistkasten zu kontrollieren

Seit der zweiten Januarhälfte ist die Ranger AG unter der Leitung von Carsten Wietfeld vom Regionalforstamt Hochstift und Volker Wascher von der Schule an der Altenau damit beschäftigt, die im Schulwald Ritterholz aufgehängten Nistkästen auf Spuren von Haselmäusen zu untersuchen. Dabei konnten bei mehreren Kästen Hinweise auf Bewohner gefunden werden, jedoch handelte es sich dabei durchweg um Waldmäuse.

Leider nicht bewohnt – Jona und Julian kontrollieren den Nistkasten 6

Die Altenau-Ranger waren dennoch mit Spaß und Eifer bei der Sache. Jeder Nistkasten wurde mit Spannung untersucht, gereinigt und anschließend wieder sauber an seinem dafür vorgesehenen Baumstamm aufgehängt. Die Ranger gehen nach wie vor davon aus, dass es bei ihnen im Revier Haselmäuse gibt und wissen, dass es bisweilen bis zu drei Jahre dauert, bis die scheuen Bilche einen neuen Nistplatz für ihren Kobel angenommen haben.

 

Hier haben Waldmäuse ihr Nest gebaut