von Kita in GS

Der Weg von der Kita in die GS ist so aufgebaut, dass er möglichst klar und nachvollziehbar, aber in seinen Abläufen auch überschaubar bleibt.

10 Schritte in die Schule

Schritt 1:

Die Eltern werden sich klar darüber, welche Grundschule für Ihr Kind interessant ist.

Hier ein Gedanke dazu:

Aus der Erfahrung können wir sagen, dass die Bedeutung von einer wohnortnahen Schule sehr hoch ist. Es gibt viele verschiedene Gründe für eine Schule. Wohnortnahe Schulen haben viele Vorteile: Das Kind geht den Schulweg tagtäglich, immer wieder entstehen Situationen, wo ein kurzer Schulweg von Vorteil ist, z.b. wenn ein Kind erkrankt und aus dem Unterricht von den Eltern abgeholt werden soll. Die Radfahrausbildung und vor allem die Verkehrserziehung beziehen sich auf das Schulumfeld/Stadtteil/Dorf. Außerdem ist der gemeinsame Schulweg der Kinder morgens und nach der Schule im Kreis von Freunden sehr vorteilhaft, Freundschaften können nachmittags leichter gepflegt werden.

Immer wieder ist festzustellen, dass örtliche Nähe von Schule und Wohnung der Kinder langfristig von Vorteil ist und oft als Kriterium bei der Schulwahl stark unterschätzt wird.

Schritt 2:

Alle Eltern, die in der Gemeinde Borchen wohnen und schulpflichtige Kinder zum kommenden Schuljahr haben, werden von der Gemeindeverwaltung angeschrieben. Das Schreiben enthält Anmeldebögen. Der Bogen der gewünschten Schule ist sorgfältig auszufüllen. Mit einer einfachen Kopie der Geburtsurkunde und dem Masenimpfheft wird dieser der Schule zugeschickt.

Schritt 3:

Die Erziehungsberechtigten erhalten eine Mail mit der Bestätigung des Eingangs der Unterlagen. So ist die digitale Kommunikation gleich sichergestellt. Sollte nach 3-4 Wochen keine Bestätigung eintreffen, ist ein Anruf im Sekreteriat sinnvoll, um zu klären, wo die Bestätigung stecken geblieben ist.

Schritt 4:

Falls Eltern beabsichtigen, Ihr Kind in der Betreuung anzumelden, haben Sie ein Kreuz an der entsprechenden Stelle im Anmeldebogen gesetzt. Die Schule wird die nötigen Daten (Name und postalische Verbindung) dem entsprechenden Trägerverein weiterleiten. Von dort werden die gesonderten Unterlagen für eine Betreuungsanmeldung verschickt.

Schritt 5:

Nach Eingang aller Anmeldungen und Klärung aller Fragen verschicken die Schule und die Betreuung die Zusagen.

Schritt 6:

Die Daten der neuangemeldeten Kinder werden in Teilen auch dem Gesundheitsamt des Kreises Paderborn übermittelt. Dieses lädt dann die Eltern und Kinder zur Schuleingangsuntersuchung ein. Die individuellen Termine klärt das Gesundheitsamt  Kreisp Paderborn ab und lädt zu den Untersuchungsterminen ein. Es gilt zu bedenken, dass alle Kinder, die neu an den Schulen angemeldet sind, untersucht werden, so dass das Gesundheitsamt bis kurz, manchmal sogar in die Sommerferien hinein, mit den Untersuchungen beschäftigt ist. Sollte ein Elternteil überhaupt keinen Termin bis zu den Sommerferien erhalten haben, wäre eine Rückfrage im Gesundheitsamt sinnvoll.

Schritt 7:

Alle Eltern und Kinder werden zu einem Gespräch eingeladen. Hier wird mit den Kindern ein Spiel gespielt, um erste Informationen über den Lernstandes des Kindes zu erhalten.

Schritt 8:

Die Kinder werden von den Lehrern zu einem „Schnupperunterricht“ eingeladen und kommen im Zeitraum nach Ostern mit ihren Erziehern der Kita oder mit ihren Eltern zur Schule. Am Unterricht nehmen dann die Kinder ohne Erzieher oder Eltern teil. Auch das Erleben einer Pause ist immer mit eingeplant, weil die Kindergartenkinder dann „alte“ Freunde wiedersehen, die inzwischen in der Schule sind. Dieser Termin ist für die Kinder immer sehr schön.

 Schritt 9:

Die Schulleitung lädt nach Ostern die Eltern zu einem Informationsabend, sozusagen der erste Elternabend, in die Schule ein. Dort werden dann alle konkreten Absprachen und Informationen, aber auch Fragen geklärt, so dass dann nach den Sommerferien der Unterricht starten kann. Auch die Betreuung ist an diesem Abend anwesend, um auch hier alle konkreten Gegebenheiten zu besprechen. Der zeitliche Ablauf war bisher immer:

19.00 Uhr Informationen zur Betreuung

20.00 Uhr Informationen zum Unterricht

Schritt 10:

Am ersten, bzw. zweiten Schultag, das wird vorher schriftlich mitgeteilt, findet die Einschulung für die Kinder in einem feierlichen Rahmen statt, u.a. mit der ersten Unterrichtsstunde. Der ökum. Einschulungsgottesdienst ist freiwillig und immer ein sehr, sehr schönes Erlebnis für die I-Dötzchen.

Und dann lernt ein Kind in Deutschland mindestens weitere 10 Jahre, so lange gilt die Schulpflicht.

Alle Angaben unterliegen einer coronabedingten Unsicherheit. Im konkreten Einzelfall können Änderungen kurzfristig nötig sein. Dann werden die betroffenen Personen schriftlich informiert, z.B. wenn sich Termine kurzfristig verschieben müseen.