von Kita in GS

Der Weg vom Kindergarten, bzw. von der Kindertagesstätte in die GS, sollte ein Weg sein, der möglichst ohne viele Brüche erfolgt. Das Kinder sich fragen, wie es in der Schule werden wird, dass auch Ängste bzw. Sorgen auftreten können, ist allen Beteiligten klar. Diesen Ängsten können wir gut durch sachliche Information begegnen.

 

Der Weg von der Kita in die GS ist so aufgebaut, dass er möglichst klar und nachvollziehbar, aber in seinen Abläufen auch überschaubar bleibt.

 

 

10 Schritte in die Schule

 

Schritt 1:

Die Eltern werden sich klar darüber, welche Grundschule für Ihr Kind interessant ist.

Hier ein Gedanke dazu:

Aus der Erfahrung können wir sagen, dass die Bedeutung von einer wohnortnahen Schule sehr hoch ist. Es gibt viele verschiedene Gründe für eine Schule. Wohnortnahe Schulen haben viele Vorteile: Das Kind geht den Schulweg tagtäglich, immer wieder entstehen Situationen, wo ein kurzer Schulweg von Vorteil ist, z.b. wenn ein Kind erkrankt und aus dem Unterricht von den Eltern abgeholt werden soll. Die Radfahrausbildung und vor allem die Verkehrserziehung beziehen sich auf das Schulumfeld/Stadtteil/Dorf. Außerdem ist der gemeinsame Schulweg der Kinder morgens und nach der Schule im Kreis von Freunden sehr vorteilhaft, Freundschaften können nachmittags leichter gepflegt werden.

Immer wieder ist festzustellen, dass örtliche Nähe von Schule und Wohnung der Kinder langfristig von Vorteil ist und oft als Kriterium bei der Schulwahl stark unterschätzt wird.

 

Schritt 2:

Mit Beginn des Schuljahres erhalten wir als Schule erste Informationen darüber, welche Kinder im Einzugsgebiet des GSV Nordborchen-Alfen wohnen. Anhand der Zahlen werden Anmeldezeiträume benannt, die dann in den Kindergärten in einer Liste ausgehängt werden. Das findet im Zeitraum September/Oktober statt.
Die Eltern, die ihr Kind am GSV Nordborchen-Alfen anmelden möchten,  tragen sich an ihren Wunschterminen in die entsprechende Liste ein. Dieses dienst dazu, die Anmeldung zu entzerren und lange Wartezeiten zu vermeiden. Wer wann anmeldet hat keinen Einfluss darauf, ob ein Kind an der Schule und/oder in der Betreuung einen Platz erhält. Das wird kriteriengeleitet nach Abschluss aller Anmeldungen entschieden. Für die Zusagen der Betreuung muss ein Zeitraum bis zum Anfang des zweiten Schulhalbjahres eingerechnet werden.

 

Schritt 3:

Aufgrund der Kindergartenliste bestätigt die Gemeinde Borchen die Termine lässt den interessierten Eltern den Anmeldebogen zukommen. Hier werden die Daten erfasst, die für eine Schulanmeldung wichtig sind. Sie können diesen Bogen in Ruhe zu Hause durchlesen, da bei einigen Punkten eine Entscheidung gefordert ist, z.B. soll mein Kind auf das Foto der I-Dötzchen-Zeitungsbeilage.

 

Schritt 4:

Mit dem ausgefüllten Bogen und dem Familienstammbuch kommen dann ein Erziehungsberechtigter und das Kind zur angegebenen Zeit in die Schule.
Das Kind „schnuppert“ erste Schulluft, kann sich erst mal mit Mama oder Papa dem Gebäude nähern. Das Kind erlebt dann die Begrüßung an der Schule mit seinen Eltern und das erste Gespräch mit der Schulleitung. Auch der Anmeldebogen wird dann abgegeben und durchgesprochen, so dass alle individuellen Fragen geklärt werden können. Das Kind wird dann im Anschluss noch mit einer Lehrerin ein kleines Gespräch führen, möglichst allein. Hier geht es darum zu sehen, ob das Kind schon mit den Lehrern redet. So erfährt das Kind Schule und Lehrer und nimmt ein gutes Gefühl von der Schule mit.

Falls Eltern beabsichtigen, Ihr Kind in der Betreuung anzumelden, können Sie an diesem Tag die Anmeldebögen direkt in der Betreuung abholen und dort mit der Leitung der Betreuung Kontakt aufnehmen, dies gilt für Nordborchen. In Alfen werden die Unterlagen direkt beim Gespräch mit der Schulleitung weitergegeben. Eine Zusage für die Betreuung und auch für die Schulanmeldung kann an diesem Tag nicht gegegben werden, siehe Schritt 2.

 

Schritt 5:

Nach Eingang aller Anmeldungen und Klärung aller weiteren Fragen verschicken die Schule und die Betreuung die Zusagen.

 

Schritt 6:

Die Daten der neuangemeldeten Kinder werden in Teilen auch dem Gesundheitsamt des Kreises Paderborn übermittelt. Dieses lädt dann die Eltern und Kinder zur Schuleingangsuntersuchung ein. Die individuellen Termine klärt das Gesundheitsamt  Kreisp Paderborn ab und lädt zu den Untersuchungsterminen ein. Es gilt zu bedenken, dass alle Kinder, die neu an den Schulen angemeldet sind, untersucht werden, so dass das Gesundheitsamt bis kurz, manchmal sogar in die Sommerferien hinein, mit den Untersuchungen beschäftigt ist. Sollte ein Elternteil überhaupt keinen Termin bis zu den Sommerferien erhalten haben, wäre eine Rückfrage in der Schule sinnvoll.

 

Schritt 7:

Die Kinder werden von den Lehrern zu einem „Schnupperunterricht“ eingeladen und kommen im Zeitraum nach Ostern mit ihren Erziehern der Kita oder mit ihren Eltern zur Schule. Am Unterricht nehmen dann die Kinder ohne Erzieher oder Eltern teil. Auch das Erleben einer Pause ist immer mit eingeplant, weil die Kindergartenkinder dann „alte“ Freunde wiedersehen, die inzwischen in der Schule sind. Dieser Termin ist für die Kinder immer sehr schön.

 

Schritt 8:

Kurz vor den Sommerferien laden die Lehrerinnen und Lehrer die Kinder dann nochmal nachmittags zu einem Schulspiel ein. Hier erhalten die Kinder ein paar kleine, einfache Aufgaben, z.B. das Benennen von Farben oder das Schreiben des eigenen Namens.

Diese Informationen nutzen die Lehrer der kommenden ersten Schuljahre in den Sommerferien, um sich gezielt auf die ihre Klasse und die Lernausgangslage vorzubereiten.

 

Schritt 9:

Die Schulleitung lädt nach Ostern die Eltern zu einem Informationsabend, sozusagen der erste Elternabend, in die Schule ein. Dort werden dann alle konkreten Absprachen und Informationen, aber auch Fragen geklärt, so dass dann nach den Sommerferien der Unterricht starten kann. Auch die Betreuung ist an diesem Abend anwesend, um auch hier alle konkreten Gegebenheiten zu besprechen. Der zeitliche Ablauf war bisher immer:

19.00 Uhr Informationen zur Betreuung

20.00 Uhr Informationen zum Unterricht

 

Schritt 10:

Am ersten, bzw. zweiten Schultag, das wird vorher schriftlich mitgeteilt, findet die Einschulung für die Kinder in einem feierlichen Rahmen statt, u.a. mit der ersten Unterrichtsstunde. Der ökum. Einschulungsgottesdienst ist freiwillig und immer ein sehr, sehr schönes Erlebnis für die I-Dötzchen.

 

Und dann lernt ein Kind in Deutschland mindestens weitere 10 Jahre, so lange gilt die Schulpflicht.