gelbe Tonne – fit4future

fit4future startet in Nordborchen:

GSV Nordborchen Alfen wird fit für die Zukunft

 

 

Einen Tag nach Nikolaus wurde die fit4future-Spieltonne an die Klasse 2d stellvertretend für alle Schülerinnen und Schüler des Grundschulverbundes Nordborchen Alfen übergeben. Sie ist bis zum Rand mit Sport- und Spielgeräten gefüllt, die im Unterricht und in den Pausen zum Einsatz kommen werden. Der Grundschulverbund gehört so zu den bundesweit insgesamt 2.000 Grund- und Förderschulen, die von fit4future profitieren, einer gemeinsamen Initiative von Cleven-Stiftung und DAK-Gesundheit.

 

Neben Bewegung im Schulalltag sind gesunde Ernährung, konzentriertes Lernen und Stressbewältigung die Schwerpunkte von fit4future. Die Schulen werden drei Jahre lang professionell bei der Umsetzung von Angeboten aus den Bereichen Bewegung, Ernährung, Brainfitness und Verhältnis-Prävention/System Schule begleitet. Dazu gehören Workshops für Lehrkräfte, ein Aktionstag für Schüler und Eltern und eine Vielzahl von Materialien, die Lust auf eine gesunde Lebensweise machen.

 

Darüber hinaus erhalten die Schulen Unterstützung bei ihrer Weiterentwicklung zu einer gesundheitsfördernden Schule. Damit erhöhen sie die Qualität, mit der sie ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag erfüllen. Auch die Gesundheitsförderung der Lehrkräfte ist Teil des Programms. .

Das Konzept von fit4future hat uns sofort überzeugt, weil es die Gesundheit jedes einzelnen Schülers fördert und uns außerdem dabei hilft, unsere Schule zu einem gesunden Ort weiterzuentwickeln“, sagt Christian Jakob, Schulleiter des  Grundschulverbundes Nordborchen Alfen. „Es ist großartig zu sehen, mit welcher Begeisterung die Kinder auf die Spielgeräte reagieren. Wir freuen uns darauf, diese zusätzlichen unterschiedlichen Materialien und Ideen zu nutzen.“

 

 

Bedarf nach Gesundheitsförderung an Schulen ist groß

Dass der Bedarf nach gesundheitsfördernden Maßnahmen für Schüler und Lehrer groß ist, zeigt die DAK-Studie „Gesundheitsfalle Schule – Probleme und Auswege“ für die das Forsa-Institut 500 Lehrkräfte im gesamten Bundesgebiet befragt hat. Hauptergebnisse: Rund 70 Prozent der Lehrer stellten mit Blick auf die vergangenen zehn Jahre einen Anstieg von Gesundheitsproblemen bei den Schülern fest. So leiden immer mehr Kinder an Konzentrationsproblemen – dieser Meinung sind mehr als 50 Prozent der Lehrkräfte. Außerdem beobachteten die Lehrer einen starken Anstieg von Schülern mit Verhaltensauffälligkeiten (45 Prozent), motorischen Defiziten (36 Prozent) und psychosomatischen Beschwerden (27 Prozent).

 

NeueUntersuchungergebnisse beim Blick auf das Lehrpersonal

Auch bei den Lehrkräften ist die gesundheitliche Belastung hoch. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die das Zentrum für Prävention und Sportmedizin der Technischen Universität München im Auftrag der DAK-Gesundheit durchgeführt hat: Vier von zehn Lehrern sind dauermüde und erschöpft. Ein Viertel leidet häufig an Nacken- oder Rückenschmerzen. Außerdem beeinträchtigen Schlafstörungen, Nervosität und Kopfschmerzen viele Lehrkräfte (17, 15 und 13 Prozent). Die Analyse wurde erstmals im Rahmen der Schulinitiative fit4future durchgeführt und wird jährlich wiederholt.